Donnerstag, 4. Dezember 2014

Politischer Druck macht Unmögliches möglich

Zumindest die beiden meistbelasteten Züge der S7 verkehren ab Mitte Dezember mit modernsten Wagen (ZSZ vom 3.12.). Bis dann dann sollten auch die meisten alten Kompositionen mit immerhin einem (statt wie bis im vergangenen Sommer vier) Niederflurwagen ausgerüstet sein. Insider erkennen diese an der Abfahrtsanzeige als Zweitklasswagen neben der Lokomotive, dargestellt als Quadrat mit einem Minus drin. Nun soll gemäss verstecktem Hinweis auf der ZVV-Internetseite ab dem Fahrplanwechsel jede einzelne Tür als nieder-  oder hochflurig angezeigt werden, nachdem es im Herbst in der Antwort auf die parlamentarische Anfrage Schmid noch geheissen hat, beides sei nicht möglich (ZSZ vom 13.9.).

Es ist richtig, dass sich der Meilemer Gemeindepräsident Christoph Hiller in dieser Sache starkt engagiert hat. Neben ihm setzt sich auf kantonaler Ebene Kantonsrat Lorenz Schmid aus Männedorf stark für die Anliegen der Pendler am rechten Seeufer ein. Solches Engagement ist leider auch weiterhin nötig, wenn die SBB alle paar Monate wieder eine Kehrtwendung machen, je nach dem zum Schaden oder zur Freude der Pendler. Da nun die Fahrplanstabilität angeblich perfektioniert ist, wäre es an der Zeit, die Kommunikation zumindest soweit zu verbessern, dass man den Passagieren reinen Wein einschenkt und dies jeweils frühzeitig.
Etienne Ruedin, CVP Männedorf / 4.12.14

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