Sonntag, 16. Dezember 2018

Für bezahlbare Prämien


Das haben wir von der CVP in den letzten Jahren im Gesundheitswesen erreicht:
Eine vernünftige Spitallandschaft ohne Übermass. Damit Sie auch in Zukunft möglichst kosteneffizient und professionell behandelt werden.

Das reicht jedoch noch nicht. Wir fordern:

ENTLASTUNG BEI DEN KRANKENKASSENPRÄMIEN
Durch eine Kostenbremse im Gesundheitswesen und eine stärkere
finanzielle Beteiligung des Kantons bei der individuellen Prämienverbilli-
gung sollen Familien und mittelständische Haushalte entlastet werden:
Deshalb Ja zur Initiative «Raus aus der Prämienfalle».

NEUE STRATEGIE FÜR DAS SPITAL MÄNNEDORF
Mit der Fokussierung auf ein für den Bezirk Meilen spezifisches Angebot
und dem Ausbau der ambulanten Kompetenzen sichern wir die Zukunft
unseres Regionalspitals.

Samstag, 10. November 2018

Kantonsrat Lorenz Schmid lanciert den Kantonsrats-Wahlkampf 2019

Die CVP Bezirk Meilen lancierte den Kantonsrat-Wahlkampf 2019. Kantonsrat Lorenz Schmid aus Männedorf referierte.

Ein Thema, das der Bevölkerung seit Jahr und Tag unter den Nägeln brennt, sind die steigenden Kosten im Gesundheitswesen.

Prämienverbilligung: 80% genügen nicht! Die CVP fordert wieder eine Erhöhung auf 100%. Um den Regierungsrat zur Erhöhung des Beitrags zu zwingen, hat die CVP die Volksinitiative "Raus aus der Prämienfalle" lanciert.
Unterschriftbogen hier herunterladen

Und das gleiche Anliegen auf nationaler Ebende: Kostenbremse hier unterschreiben!

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Psychiatrie im Bezirk Meilen: Ambulant vor stationär darf keine leere Hülse bleiben!

Kantonsrat Dr. Lorenz Schmid wehrt sich aktiv
gegen die Schliessung des  Psychiatriezentrums Männedorf. 
Sowohl die Tagesklinik als auch das sozialpsychiatrische Ambulatorium im Psychiatriezentrum Männedorf soll in den nächsten Monaten schliessen. Die betroffenen Patienten müssen künftig mit der Bahn nach Männedorf und drei Bussen (Männedorf-Ötwil, Ötwil-Unterwetzikon, Bahnhof Wetzikon-Spital Walfershausen) nach Wetzikon reisen, wo die Clienia die Tagesklinik und das sozialpsychiatrische Ambulatorium ausbaut.

Patienten mit schweren und oft chronischen psychischen Erkrankungen wie Psychosen, Schizophrenie, Angststörungen oder Demenz sollten nun ebenso ins Zürcher Oberland reisen, wie auch Notfälle. Gegen die Pläne formiert sich Widerstand. Hausärzte und Psychiater aus der Region kritisieren den Abbau; sie arbeiten an einem offenen Brief, der Ende dieser Woche publiziert werden soll. Und auch aus dem Kantonsrat kommt Kritik. Lorenz Schmid (CVP, Männedorf ) hat zusammen mit Hanspeter Göldi (Meilen) und Kathy Steiner (Zürich) gestern eine dringliche Anfrage an den Regierungsrat eingereicht.

Aus Sicht der Ärzte und Politiker ist das Vorhaben der Clienia aber auch deshalb störend, weil das Psychiatriekonzept des Kantons Zürich eigentlich eine wohnortnahe Versorgung verlangt, die sich am Prinzip «ambulant vor stationär» orientiert. Tatsächlich aber mache die Clienia das Gegenteil. Psychiater rechnen für die Zukunft mit mehr teuren stationären Einweisungen, aber auch mit mehr Behandlungsabbrüchen.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Pfannenstieltagung mit Silvia Steiner, Gerhard Pfister und Barbara Schmid

Pfannenstieltagung 2017 in Meilen
«Rohstoff Bildung – Erfolgsfaktoren für das Bildungssystem von morgen»

Impulsreferate und Podiumsdiskussion:

Dr. Silvia Steiner, Regierungsrätin und Bildungsdirektorin
«Wie Bildungspolitik und Wirtschaft gemeinsam die Gesellschaft voranbringen»

Dr. Gerhard Pfister, Nationalrat, Präsident CVP Schweiz
«Schweizer Bildung – top auch im 21. Jahrhundert?»

Prof. Katharina Maag Merki, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich
«Gute Schulen – zentrale Bausteine auf dem Weg zu einer lerneffektiven Förderung der Schülerinnen und Schüler»

Grusswort: Barbara Schmid-Federer, Nationalrätin
Moderation: Dr. Marzena Kopp, Schulpflegerin, Präsidentin CVP Bezirk Meilen

Samstag, 11. November 2017, 9.30-12.00 Uhr anschliessend Imbiss
Gasthof zum Löwen, Seestrasse 595, 8706 Meilen (2. OG)

Montag, 5. Juni 2017

Neue Präsidentin für CVP Bezirk Meilen

Nicole Lauener übergibt
an Marzena Kopp
Die CVP Bezirk Meilen wählte an ihrer Generalversammlung vom 31. Mai 2017 Marzena Kopp aus Meilen zur neuen Bezirksparteipräsidentin. 

Während neun Jahren leitete Nicole Lauener als Präsidentin die Bezirkspartei und engagierte sich für die politischen Anliegen der CVP in der Region. Sie übernahm damals als eigentlicher Politneuling die Leitung, nachdem Barbara Schmid-Federer in den Nationalrat gewählt worden war. Inzwischen ist Nicole Lauener bereits in der zweiten Legislatur als Gemeinderätin in Erlenbach aktiv und engagiert sich parteiintern auch bei den CVP Frauen Schweiz. Die Übergabe der Leitung setzt bei ihr wieder neue Ressourcen frei.

Der Wechsel wurde bereits letztes Jahr mit Marzena Kopps Wahl zur Vizepräsidentin sorgfältig vorbereitet. Die promovierte Ökonomin und dipl. Mental-Coach ist seit 2014 politisch als Schulpflegerin in Meilen aktiv. Auch ist sie Vorstandsmitglied der Ortspartei Meilen. Zudem ist Marzena Kopp Geschäftsführerin der CVP-Kantonsratsfraktion. Somit verfügt die Bezirkspartei auch künftig über ein hervorragendes Netzwerk innerhalb der Kantonalpartei. Marzena Kopp ist verheiratet und Mutter von zwei schulpflichtigen Söhnen.

Ebenfalls für ein weiteres Amtsjahr im Bezirksausschuss wurden De nise Proff - Hauser aus Meilen, Etienne Ruedin aus Männedorf und Nik Winkler aus Erlenbach bestätigt. Peter Lehmann stellt sich als Revisor für ein weiteres Jahr zur Verfügung.

Dienstag, 25. April 2017

Französischunterricht steigert Qualität: Mehr Lektionen, moderne Bücher, motivierte Lehrer

Silvia Steiner bei einem Schulbesuch
in Birmensdorf, Bild: Chris Iseli
Ob an der Primarschule weiterhin zwei Fremd-sprachen unterrichtet werden sollen, ist umstritten. Silvia Steiner, Zürcher Bildungsdirektorin (CVP) und Präsidentin der Erziehungsdirektorenk-onferenz, spricht sich klar dafür aus.

Interview mit der Zürcher Bildungsdirektorin: "Es wäre eine Vergeudung", Limmattaler Zeitung, 15.11.2016 von Matthias Scharrer

Frau Steiner, die Zürcher Lehrer wollen mehrheitlich nur noch eine Fremdsprache an der Primarschule. Warum widersprechen Sie diesen Fachleuten?
Silvia Steiner: Es waren vor allem die Verbände, die die Initiative für nur noch eine Fremdsprache an der Primarschule lanciert haben. Ob das die Mehrheit der Lehrer so sieht, kann ich nicht beurteilen.
In einer Umfrage des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (ZLV) sprachen sich drei Viertel der Lehrer für das Anliegen aus ...
Das waren drei Viertel derer, die an der Umfrage teilnahmen. Wie viele von der Gesamtheit der Lehrerschaft dafür sind, lässt sich daraus nicht ableiten. Mein Eindruck ist: Die jungen Lehrer, die jetzt an der pädagogischen Hochschule gerade auch auf den Französisch-Unterricht vorbereitet werden, unterrichten das gerne auf der Primarstufe – und mit grossem Erfolg.
Die Aussage vieler Praktiker, aber auch einer wissenschaftlichen Studie von Simone Pfenninger, lautet: Es ist nicht wirklich nachhaltig, zwei Fremdsprachen in der Primarschule zu unterrichten, weil zwei Lektionen pro Woche nicht ausreichen, um eine Sprache zu verankern. Was sagen Sie dazu?
Ich will mich nicht auf die Ebene begeben, verschiedene Studien gegeneinander auszuspielen. Die Studie Pfenninger bezog sich auf Gymnasiasten. Andere Studien besagen, je mehr, desto besser, was auch eine gewisse Logik hat. Wieder andere Studien sagen, es ist sehr wichtig, welche Qualität der Unterricht hat. Das ist der Punkt, bei dem ich ansetzen möchte. Wir müssen alles daransetzen, dass die Qualität des Fremdsprachenunterrichts in der Primarschule gut ist, ausgerichtet auf die Bedürfnisse, den Lernstand und die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.
Wie lässt sich das mit den zwei Lektionen pro Woche, die es für eine Fremdsprache gibt, erreichen?
Viele Lehrer unterrichten sehr vernetzt. Wir können nicht nur eindimensional denken, sondern müssen verschiedene Fächer und Themen miteinander verbinden. Das heisst, es gibt nicht nur zwei, Stunden Französisch pro Woche und sonst gar nichts [mit Lehrplan 21 sind es drei Lektionen]. Da wird auch mal in einem musischen Fach ein Lied auf Französisch gesungen. Das ist der Anspruch, den ich an die Lehrerinnen und Lehrer habe: dass sie vernetzt und fächerübergreifend denken und so eine sehr gute Qualität erzielen können. Und viele unserer Lehrpersonen machen das auch in ihrem Unterricht, weil es pädagogisch sinnvoll ist.
Sind Sie als Bildungsdirektorin wirklich überzeugt, dass das Konzept mit zwei Fremdsprachen in der Primarschule sinnvoll ist?
Ja. Ich finde es nicht nur wegen des Harmonisierungsgedankens sinnvoll, sondern auch, weil sehr viele Kinder sehr gut damit umgehen können und auch Freude daran haben. Sicher gibt es auch Kinder, für die es schwierig ist, zwei Fremdsprachen in der Primarschule zu erlernen. Für diese Kinder müssen wir andere Lösungen finden.
Aber: Es wäre eine Vergeudung und eine Nivellierung gegen unten, wenn wir die Fähigkeiten jener brachliegen lassen, die das können. Die grosse Mehrheit der Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, solche Leistungen zu erbringen. Es ist wichtig, dass die Kinder sehen, dass sie etwas können, und dann richtig Freude daran bekommen.
Sie sagten, es gelte, den Fremdsprachenunterricht zu verbessern. Woran denken Sie dabei primär?
Wir müssen bei den Lehrmitteln ansetzen. Das neue Lehrmittel «Dis donc!» zum Beispiel geniesst bei den Lehrern eine hohe Akzeptanz. Es ist sehr vernetzt aufgebaut, und man kann auch elektronisch damit arbeiten.
Oft wird argumentiert, aus Gründen des nationalen Zusammenhalts müsse man in der Schule beim heutigen Modell mit Frühfranzösisch und Frühenglisch bleiben. Ist das nicht zu sehr vom Staat und zu wenig vom Kind her gedacht?
Dort, wo man sich dafür entschieden hat, hat man von den Kindern her gedacht. Zudem glaube ich: Wir können uns nicht darum foutieren, wie die Befindlichkeit in der Westschweiz ist. Wenn Zürich aufs Frühfranzösisch verzichten würde, wäre das ein schlechtes Signal. Gerade die kulturelle Vielfalt ist eine Riesenchance. Und das fängt schon in der Primarschule an.
Aber die Initianten zielen ja nicht explizit aufs Frühfranzösisch ab, sondern sind einfach gegen zwei Fremdsprachen in der Primarschule ...
Englisch ist so stark im Alltag präsent, das lernen die Kinder relativ einfach. Und die letzte Abstimmung zeigte: Die Eltern wollen beides. Frühfranzösisch zu streichen, würde zudem aufgrund der Gesetzesvorgabe des Bundes nicht gehen.
Und wenn man Englisch in der Primarschule streichen würde, was wäre das Problem?
Das fände ich auch schade. Ich bin ein grosser Fan von beidem. Frühenglisch schafft viele Verständigungsmöglichkeiten. Das sehen sicher nicht alle Kinder so. Aber die, die es so sehen, denen muss man die Chance geben.

Dienstag, 28. März 2017

Kantonsrat Lorenz Schmid - der Mann, der gerne entscheidet

Lorenz Schmid sitzt seit 2006 für die CVP im Kantonsrat.
Bild: Patrick Gutenberg
Nicht nur beruflich ist Lorenz Schmid (CVP) auf Gesundheitsfragen spezialisiert. Auch im Kantonsrat mischt der Männedörfler Apotheker in diesem Bereich kräftig mit – etwa wenn es um die Frage geht, ob die Klinik Hirslanden staatliche Beiträge bekommen soll.

Lorenz Schmid (CVP) ist das, was man gemeinhin als Hansdampf in allen Gassen bezeichnet. Er ist nicht nur äusserst aktiv als Kantonsrat, sondern auch Inhaber einer Apotheke am Zürcher Paradeplatz, Familienvater sowie Präsident des kantonalen Apothekerverbands. Das Treffen mit der ZSZ-Redaktorin Philippa Schmidt im Männedörfler Restaurant Bahnhof-Post ist denn auch nur einer von vielen Terminen an diesem Tag. Nicht nur gastronomisch ist Schmid seiner Wohngemeinde verbunden, sondern auch politisch. So wehrte er sich an der letzten Männedörfler Budgetgemeindeversammlung gegen die Sparpolitik des Gemeinderats. Er sei an diesem Abend von einer Sitzung gekommen und eigentlich müde gewesen, aber es habe ihm dann einfach «den Nuggi rausgehauen».

Gegen höhere Prämien
Auch im Kantonsrat hat Schmid die Sparpolitik ins Visier genommen. So war er federführend, als die CVP gemeinsam mit der GLP die Kürzung bei Prämienverbilligungen versenkt hat. «Wir sind für Prämienvergünstigungen als Unterstützung für Familien, sozial schlechter Gestellte und den Mittelstand», sagt Schmid. Er will das Geld anderweitig wieder hereinholen.

«Das Parlament muss darauf achten, dass das Gesundheitswesen nicht im heutigen Mass weiterwächst», sagt er und seine Stimme wird eine Spur energischer. Schmid kritisiert, dass Spitäler mit nur marginalem Anteil an Grundversicherten auf der Spitalliste stehen. «Wer Staatsbeiträge erhält, soll Verantwortung in der Grundversicherung übernehmen», betont Schmid – damit zielt er insbesondere auf die Klinik Hirslanden ab.

Nicht immer einer Meinung 
Politik ist bei den Schmids Familiensache, denn nicht nur Lorenz Schmid, sondern auch seine Frau Barbara Schmid-Federer ist CVP-Abgeordnete, allerdings im Nationalrat. Hegt Schmid ebenfalls Ambitionen, in die Bundespolitik einzusteigen? «Wenn, dann hätte ich diese Option hätte ich viel früher wahrnehmen müssen», sagt der 51-Jährige spontan, bevor er innehält und ergänzt, dass er gerne Milizparlamentarier bleibe, um am Nachmittag wieder arbeiten zu können. Er sei jemand, der entscheiden wolle, sagt Schmid: «Vom Typ her wäre ich eher ein Regierungs- als ein Nationalrat.» 

«Bis ich in der Asylpolitik einem Vorstoss der SVP zustimme, braucht es viel.»
Lorenz Schmid 

Gleicher Meinung sind Lorenz und Barbara Schmid nicht immer. So gab es Diskussionen, nachdem er im Kantonsrat dafür gestimmt hatte, dass vorläufig Aufgenommene nur noch Fürsorge statt der höheren Sozialhilfe bekommen. Natürlich sei seine Frau als Präsidentin des kantonalen Roten Kreuzes dagegen gewesen. Auch er selbst tat sich nach eigenem Bekunden schwer mit dem Entscheid: «Bis ich in der Asylpolitik einem Vorstoss der SVP zustimme, braucht es viel.»

Der Politik nicht nachweinen 
«Ich bin jemand, der loslassen kann», sagt der Vater zweier erwachsener Söhne. Er werde auch ohne eine Träne mit Politisieren aufhören. Ob die laufende Legislatur nach dann 13 Jahren im Kantonsrat seine letzte sein wird, dazu will er sich aber nicht äussern. Schmid führt die Fähigkeit loszulassen darauf zurück, dass er und seine Frau innert kürzester Zeit drei Elternteile verloren haben. Für ihn sei loslassen spirituell inspiriert – gegen den Begriff «religiös» wehrt er sich.

Seine Politik will Lorenz Schmid denn auch lieber als liberal-sozial denn als christlich verstanden wissen. Letzteres werde oft mit moralistisch gleichgesetzt, und das sei er nicht. «Ich mache eine liberale Wertepolitik», charakterisiert er sich. Nach gut einer Stunde ist das zweite Fläschli Cola Zero ausgetrunken und der Unternehmer Schmid hat es plötzlich eilig: In Zürich wartet ein Vorstellungsgespräch auf ihn. (Zürichsee-Zeitung)



Ist Macht käuflich? 
Lorenz Schmid: Ich glaube, in der Schweizer Politik eher selten – sicher weniger als in anderen Ländern. Aber dass Macht auch etwas mit Geld zu tun hat, ist nicht wegzudiskutieren. Abstimmungen werden aber häufig nicht von dem gewonnen, der am meisten Geld hat. Deswegen finde ich das Schweizer System gut. 

Wann verlieren Sie die Beherrschung? 
Eigentlich nie. Ich bin ein Mensch, der sehr anspruchsvoll mit sich selbst und anderen ist. Wenn in der Politik die Intelligenz des Gegenübers zu wünschen übrig lässt, dann verliere ich die Beherrschung – zu Recht. 

Mögen Sie Überraschungen? 
Ja, natürlich! Deswegen mag ich unglaublich gerne Humor. Humor hat etwas mit dem Über­raschungsmoment zu tun. 

Haben Sie schon mal ans Auswandern gedacht? 
Ja, immer wieder. Ich bin einst nach Frankreich ausgewandert. Für mich wäre ein Sabbatical ­etwas Wunderbares. Ich würde Spanisch oder Italienisch lernen oder für eine Nichtregierungsorganisation arbeiten. 

Was war als Kind Ihr Traumberuf? 

Ich wollte schon als Kind in die Ferne schweifen und Pilot werden. Aber das ging nicht, weil ich farbenblind bin. Das Berufsbild, das mir mein Vater, der ebenfalls Apotheker war, vermittelt hat, war sehr positiv: Apotheker ist ein schöner Beruf. (phs)