Freitag, 11. September 2015

Kompromisse werden nötig

Barbara Schmid-Federer (CVP) unterstützte am Mittwochabend am Podium im Winterthurer Casinotheater die Rentenanhebung. Aber wenn es darum gehe, eine tragfähige Lösung zu finden, gehe sie auch Kompromisse ein: «Wenn wir am Ende nichts haben, stehen wir vor einem Scherbenhaufen.» Es braucht dringend eine Lösung für die Zukunft der Altersvorsorge.

Als der Moderator auf den womöglich auf den Sankt-NimmerleinsTag verschobenen Atomausstieg zu sprechen kam, öffnete sich plötzlich und scharf ein Graben zwischen den Kandidaten. Schmid-Federer brachte auf den Punkt, wovon das Erreichen der Energiewende abhängt: «Wenn das Parlament, wie im Moment erwartet, leicht nach rechts rutscht, ist die Energiewende wohl bis auf weiteres gescheitert.»

Stimmung im Publikum kam vor allem in der Schlussrunde auf: «Mit wem würden Sie am liebsten in den Ständerat einziehen?», lautete die Frage von Moderator Geiger, mit der Warnung, dass die Antwort «Ich kann mit allen» nicht gilt – woraufhin Jositsch und Ingold eben genau dies sagten, unter Buhrufen und Gelächter aus dem Publikum. Schmid-Federer sagte, sie könne mit jedem, der nicht in den Polparteien SP und SVP politisiert. (Der Landbote, 10. Sept.)

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