Montag, 2. Juni 2014

Gemeinden bei KESB-Beschlüssen einbeziehen

Mit der Ablösung der kommunalen Vormundschaftsbehörden durch die KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) hat anstatt einer Professionalisierung eine Bürokratisierung stattgefunden.

Genauso wie die KESB unterstehen die involvierten Gemeinden dem Datenschutz und der Schweigepflicht. Daher ist die Situation unbefriedigend, dass Gemeinden zwar Kostenzahler sind, aber nur rudimentäre Informationen erhalten und kein partnerschaftlicher Einbezug stattfindet. Die CVP begrüsst es sehr, dass der Kantonsrat das dringliche Postulat überwiesen hat, welches ein besseres Zusammenwirken fordert. Bei KESB Beschlüssen mit erheblichen Kostenfolgen sollen Gemeinden legitimiert werden, informiert und angehört zu werden und ein Akteneinsichts- sowie Beschwerderecht erhalten. (2.Juni 2014)

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