Mittwoch, 6. Juli 2011

Jahresbericht 2010

Liebe CVP-Mitglieder
Die CVP des Bezirks Meilen blickt auf ein ereignisreiches Wahljahr 2010 zurück. Mein Jahresbericht bezieht sich auf drei wesentliche Aspekte, welche die Bezirkspartei im letzten Jahr beschäftigt haben und auf die ich näher eingehen möchte:
  • Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden im Bezirk Meilen
  • Vorbereitungen für die KR- und RR-Wahlen 2011
  • Organisation und Zukunft der Bezirkspartei und deren Ortssektionen

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden im Bezirk Meilen

Die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden im Bezirk Meilen vom vergangenen 25. April 2010 waren für die CVP ein Anlass zum Feiern: Ein Sitzgewinn im Gemeinderat Zumikon, zwei Sitzgewinne in der Schulpflege Erlenbach, die Doppelvertetung in den Gemeinderäten Stäfa, Männedorf, Erlenbach und Oetwil am See bleibt -teilweise sogar mit neugewählten Personen- bestehen, in den Gemeinden Oetwil am See und Erlenbach stellt die CVP gar den Gemeinderatspräsidenten. In den weiteren Kommissionen und Behörden – von der Sozialbehörde über die RPK-Kommission bis zur Schulpflege sind die CVP-Mitglieder ebenfalls überall in den Gemeinden am rechten Zürichseeufer vertreten.

Als Präsidentin freue ich mich über das grosse Vertrauen der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in den jeweiligen Gemeinden. Ich hoffe, dass sich die gewählten Amtsträgerinnen und Amtsträger inzwischen gut in ihre neue Arbeit eingelebt haben. Entäuscht hat mich einmal mehr die Berichterstattung der regionalen Medien, welche die CVP im Bezirk Meilen äusserst stiefmütterlich behandelte und auf den Wahlsieg überhaupt nicht einging. die auf unseren Wahlsieg überhaupt nicht einging.  Wir wissen, dass sich die CVP kantonal und auf eidgenössischer Ebene auf schwierigem Terrain bewegt, umso mehr sind die Vertretungen in den Dörfern ein Zeichen, dass unsere Partei über Kandidierende verfügt, die gerade bei Persönlichkeitswahlen punkten können. Der Bezirksausschuss wollte im darauffolgenden Juli die neugewählten und bestätigten Behördenmitglieder im Bezirk zu einem Erfahrungsaustausch und Medientraining einladen. Leider war der Termin vor den Sommerferien wohl etwas ungünstig gesetzt und musste aufgrund geringer Teilnehmeranzahl abgesagt werden. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben und wir nehmen diese Veranstaltung ins Jahresprogramm 2012 auf.

Vorbereitungen für die KR- und RR-Wahlen 2011

Unmittelbar nach den Kommunalwahlen formierte der Bezirksausschuss einen Wahlkampfauschuss für die KR-Wahlen, bestehend aus den Mitgliedern des Bezirks-ausschusses sowie KR Lorenz Schmid, Matthias M. Hauser, Martin Hegglin und Jeannine Hoffmann. Denn auch wenn die Kantonalpartei den Bezirken mehr Unterstützung im organisatorischen und finanziellen Bereich zusicherte, so blieb die Hauptarbeit und die Verantwortung für eine professionelle Wahlvorbereitung und –durchführung selbstverständlich bei den Bezirksparteien. Vor den Sommerferien 2010 verfügte der Wahlkampfausschuss bereits über die provisorische KR-Liste. Erfreulicherweise stellte die Bezirkspartei fest, dass die CVP den Generationenwechsel geschafft hatte und gerade auch mit  Kandidierenden, welche die Positionierung als liberal-soziale Partei für die Familie stärken sollen, auftreten konnte. Um unserem bevorstehenden Wahlkampf zusätzlich zu Aufmerksamkeit zu verhelfen, entschied sich der Bezirksauschuss, die jährliche Pfannenstiel-Tagung auf den Januar zu verlegen und den jährlichen Familien-Kletterplausch im November in  Erlenbach als unpolitischen Wahlkampfauftakt zu nutzen. Der Anlass hat sich inzwischen als fester Veranstaltungstermin in manche Familienagenda festgesetzt und wir freuten uns über zahlreiche Familien, die mit ihren Kindern unter kundiger J&S-Leitung die Wände hoch kletterten. Im Jahresbericht 2011 werde ich einen speziellen Fokus auf die KR- und RR-Wahlen legen und diese detailliert erläutern.

Organisation und Zukunft der Bezirkspartei und deren Ortssektionen

Auch wenn uns der Generationenwechsel bei den Kandiderenden für die Kommunal- und Kantonsratswahlen gelungen ist, so müssen wir grundsätzlich feststellen, dass die CVP im Bezirk Meilen einen substantiellen Mitgliederschwund zu beklagen hat, bzw. es äusserst schwierig ist, die verbleibenden Mitglieder für ein Extraengagement zu motivieren.  Wir haben aktuell in folgenden drei Ortssektionen keinen Präsidenten, bzw. einen unvollständigen Vorstand:
Wenn die CVP in den Gemeinden auch künftig eine Meinungsmacherin sein will und mit Behördenvertretern aktiv am Politgeschehen des Dorfes teilnehmen soll, dann ist der Ausschuss und Vorstand des Bezirks Meilen gefordert, Anregungen für Lösungsansätze zu geben. Die Bezirkspartei alleine kann nicht die Aufgaben der Ortssektionen übernehmen, da sie mit den jeweiligen Dorfinternas zu wenig vertraut ist. Zudem: Wir müssen jetzt dieses Problem angehen, damit wir bei den nächsten Kommunalwahlen im 2014 wieder gut aufgestellt sind. Ich habe für 2011 sowie für 2012 folgende Zielvorgaben gesetzt:

Parteiintern:

Wir müssen gezielt unsere Nachwuchsregelung in den Gemeinden angehen und organisieren. Ich setze dabei auch klar auf einen regelmässigen Erfahrungsaustausch und Synergien unter den kommunalen Behördemitgliedern, welche das „wir“-Gefühl stärken soll. Ein Anlass dazu ist anfangs 2012 geplant.

Positionierung der Partei:

Die CVP soll im Bezirk Meilen klar auf ihre liberal-soziale Ausrichtung setzen und die Familie ins Zentrum rücken. Wir müssen den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern klar machen, dass wir die Partei für die Familie sind und uns für das Gemeinwohl einsetzen. Dazu gehört in unserer Region auch die Fokussierung auf die für die mittelständischen Familien drängensten Probleme wie zahlbarer Wohnraum, gute Bildund und Anbindung des öV. Konkrete Aktionen dazu sind die geplanten Standaktionen im August für die Unterschriftensammlung der CVP-Zwillingsinitativen „Gegen die Heiratsstrafe“ und „Steuerbefreiung für Kinder- und Ausbildungszulagen. Die Pfannenstiel-Tagung im September soll unsere Nationalrätin und Barbara Schmid-Federer klar  als Familienpolitikerin positionieren.
 Erlenbach, 6. Juli 2011, Nicole Lauener, Präsidentin